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1. Einleitung

KogniFlow ist ein Projekt für Menschen, die Struktur und Verlässlichkeit brauchen – um ihre Stärken zu entfalten und gleichzeitig sensibel geschützt zu sein. Es ist nicht einfach eine Institution. Es ist ein anderer Lebensrahmen.

Start Ruhe · Struktur · Teilhabe
Hauptteil 1 von 3

Manche Menschen fallen durchs Raster. Sie sind sensibel für Überstimulation, brauchen Vorhersehbarkeit und Schutz – aber sind gleichzeitig eigenständig, reflektiert und fähig. Für sie gibt es wenig Angebote, die Ruhe und Struktur bieten, ohne bevormundend zu wirken.

Die Herausforderung

Viele Menschen mit sensiblen Verarbeitungsmustern erleben das Dilemma:

  • Zu viel Reize = Überflutung, Zusammenbruch, Rückzug
  • Zu wenig Struktur = Orientierungslosigkeit, Angst, Lähmung
  • Standardangebote sind meist für beide Aspekte nicht zugeschnitten

Resultat: Oft bleibt Potenzial ungenutzt, weil der passende Rahmen fehlt.

Die Vision

KogniFlow schafft einen anderen Lebensrahmen – eine Umgebung, in der Ruhe und Struktur nicht einengend wirken, sondern befreiend.

  • Reizschutz als Selbstverständlichkeit, nicht als Sonderfall
  • Vorhersehbarkeit, die Sicherheit gibt – nicht Routine, die langweilt
  • Raum für Kompetenz und Beitrag
  • Gemeinschaft, die Unterschiedlichkeit anerkennt

Wer profitiert?

Das Setting passt für Menschen mit:

  • Hochsensibilität (sensorische Verarbeitung)
  • Autismus-Spektrum-Unterschieden (Sensorik, Routine)
  • Burnout-Erfahrung (benötigen Ruhe und Regeneration)
  • Trauma-Folgen (brauchen Vorhersehbarkeit und Sicherheit)
  • Reizdarmstörungen oder psychosomatischen Erkrankungen (Stress-Trigger)
  • Multiplen Chemikalienunverträglichkeiten (MCS)

Gemeinsam: Sie brauchen Rahmen, um ihre Potenziale zu entfalten.

Das Kernprinzip

Reizschutz + Struktur + Raum für Kompetenz = Stabilität und Potenzialentfaltung

Das ist nicht therapeutisch im klassischen Sinne. Es ist präventiv, begleitend und empowernd:

  • Prävention von Burnout und Zusammenbruch
  • Kontinuierliche Begleitung, nicht Intervention
  • Partizipation statt Versorgung

Gemeinschaft mit Unterschiedlichkeit

KogniFlow bringt Menschen zusammen, die alle ein ähnliches Grundbedürfnis haben: einen Platz, an dem sensibles Wahrnehmen nicht als Problem, sondern als Stärke verstanden wird.

Das schafft:

  • Gegenseitiges Verständnis
  • Reduktion von Stigmatisierung
  • Raum für authentische Begegnung

Ein konkreter Ort

KogniFlow ist nicht nur eine Idee, sondern wird ein konkreter Platz: ein ruhiges, gut strukturiertes Wohn- und Lebensumfeld mit klaren Räumen für Ruhe, Arbeit, Austausch und Skill-Entwicklung.

Dieser Ort wird geplant, ausgestattet und betrieben mit Respekt vor den Bedürfnissen aller Bewohner:innen.

Der Weg dorthin

Dieses Exposé beschreibt die Grundkonzeption und zeigt den Weg:

  1. Kernkonzept: Wie Ruhe und Struktur konkret aussehen
  2. Finanzierungsmodell: Wie das tragfähig finanziert wird
  3. Standort & Objekt: Welcher Ort passt
  4. Team: Wer trägt das Projekt
  5. Geschichte: Woher kommt diese Vision

Deine Rolle

Egal wie du diesen Text liest – als Interessierte:r, als potenzielle:r Bewohner:in, als fachliche:r Partner:in oder als Unterstützer:in:

Dein Input ist wichtig. KogniFlow wird nicht „von oben herab" gebaut, sondern in lebendiger Auseinandersetzung mit denen, für die und mit denen es entstehen soll.

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Zitat 1 von 1
„Denken heißt Überschreiten."
Ernst Bloch
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2. Das Kernkonzept KogniFlow

KogniFlow bauen wir auf drei tragenden Säulen: einem ruhigen Setting, klarer Struktur und echter Partizipation. Zusammen machen diese nicht nur einen Ort, sondern einen Lebensrahmen, in dem sensible Menschen stabilisieren und gedeihen können.

Kern Ruhe · Struktur · Reizschutz
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Das Kernkonzept KogniFlow beschreibt, wie wir konkret Ruhe, Struktur und Partizipation umsetzen. Es geht nicht um Regeln, die einengen, sondern um einen Rahmen, der befreit.

Das Setting – Rahmen und Haltung

Das Setting ist nicht die Architektur allein – es ist die Haltung.

KogniFlow funktioniert nur, wenn alle, die dort arbeiten und leben, verstehen: Sensible Menschen brauchen speziellen Schutz. Nicht aus Mitleid, sondern aus Respekt.

  • Reizschutz als Standard: Lärm, Licht, Duftbelastungen sind kein Luxus, sondern notwendig
  • Vorhersehbarkeit: Menschen wissen, was kommt – wann, wie, von wem
  • Konsistenz: Prozesse, Personen, Räume bleiben stabil
  • Passung: Der Ort ist für diese Menschen gemacht, nicht adaptiert

Die vier Räume (FLOW)

KogniFlow gliedert sich in vier Bereiche, die zusammen einen vollständigen Alltag ermöglichen:

  • F – Fokus: Der Arbeitsraum. Leise, konzentriert, klar strukturiert. Hier entfalten sich Kompetenzen
  • L – Leben: Der Wohnraum. Privat, ruhig, selbstbestimmt. Raum für Erholung und Regeneration
  • O – Offen: Der Gemeinschaftsraum. Moderierte Begegnung mit anderen. Schrittweise Öffnung nach eigenem Tempo
  • W – Welt: Die Brücke nach außen. Wirtschaft, Netzwerk, Beteiligung. Nicht erzwungen, sondern angeboten

Partizipation statt Versorgung

Menschen in KogniFlow sind nicht Klient:innen oder Patienten. Sie sind Bewohner:innen mit Stimme.

Das bedeutet konkret:

  • Regelmäßige Gespräche über eigene Bedürfnisse und Grenzen
  • Mitsprache bei Entscheidungen, die das Setting betreffen
  • Raum für Feedback und Veränderung
  • Beitrag leisten können (Kompetenzen einbringen) ist das Normale, nicht die Ausnahme
  • Umgang auf Augenhöhe, nicht Top-Down

Alltag statt Therapie

KogniFlow ist kein therapeutisches Setting. Es ist ein Alltag, der anders strukturiert ist.

  • Keine Behandlung, sondern Begleitung
  • Keine Ziele erreichen, sondern Stabilität halten
  • Keine Defizite ausgleichen, sondern Stärken nutzen
  • Der Fokus liegt auf dem Leben, nicht auf Heilung

Menschen in KogniFlow machen Dinge nicht, weil es therapeutisch wirkt, sondern weil es sinnvoll ist – und der Rahmen es ihnen ermöglicht.

Gemeinschaft ohne Druck

Nicht alle sensiblen Menschen sind gleich. Aber sie teilen oft ein Grundverständnis:

  • Sensibilität ist keine Schwäche
  • Grenzensetzen ist okay – sogar notwendig
  • Unterschiedlichkeit wird akzeptiert, nicht normalisiert
  • Gemeinschaft entsteht, wenn der Druck weg ist

In KogniFlow entstehen echte Beziehungen, weil niemand sich verstellen muss.

Rhythmen und Rituale

Struktur braucht Rhythmus. Das bedeutet:

  • Verlässliche Abläufe (wer macht wann was)
  • Feste Zeiten für Ruhe, Arbeit, Austausch, Erholung
  • Kleine Rituale, die Sicherheit geben (z.B. morgendliche Ankömmlingszeit)
  • Vorhersehbarkeit über Tage, Wochen und Monate
  • Flexibilität innerhalb dieses Rahmens (nicht ohne Rahmen)

Architektur und Ausstattung

Das physische Setting ist Werkzeug für das Konzept:

  • Separate Räume für unterschiedliche Funktionen (nicht Großraum)
  • Lärmschutz und Akustik (nicht Standard-Bau)
  • Licht-Management (nicht überall Bürolicht)
  • Duftschutz (Chemikalienfreier Betrieb)
  • Outdoor-Räume für Regeneration
  • Sinnliche Gestaltung (nicht kahl, aber auch nicht zu viel)

Die innere Haltung des Teams

Das Kernkonzept lebt von der Haltung des Teams:

  • Respekt: Sensibilität ist keine Pathologie
  • Geduld: Menschen brauchen Zeit zu stabilisieren
  • Mut: Sich gegen Normen einzulassen (z.B. weniger ist mehr)
  • Authentizität: Nicht „professionelle Distanz", sondern echte Präsenz
  • Grenzen-Verständnis: Grenzen anderer als Schutz, nicht als Ablehnung zu sehen
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Zitat 1 von 1
„Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern ihre Meinungen und Urteile über die Dinge."
Epiktet
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3. Finanzierung und Tragfähigkeit

Damit KogniFlow nicht nur „startet", sondern dauerhaft trägt, bauen wir mehrere Einnahme‑Säulen auf. Nicht, um möglichst viel zu verkaufen – sondern um Ruhe, Struktur und Verlässlichkeit langfristig finanzieren zu können.

Ziel tragfähig · planbar · menschenfreundlich
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Damit KogniFlow nicht nur startet, sondern dauerhaft trägt, setzen wir bewusst auf ein Mischmodell aus mehreren Einnahme-Säulen. Nicht mit dem Ziel, möglichst viel zu verkaufen, sondern um Ruhe, Struktur, Schutz und Verlässlichkeit planbar zu finanzieren.

Grundprinzip

Zielbild: tragfähig · planbar · menschenfreundlich

Das Grundprinzip ist klar: keine Einzelfinanzierung aus einem Topf, sondern ein System, das Schwankungen abfedert. Wenn eine Säule zeitweise weniger trägt, bleibt das Gesamtsystem stabil.

Sozialer Nutzen

Viele Menschen fallen durchs Raster: zu sensibel für 'einfach mitlaufen', zugleich zu selbstständig für eine reine Klinik- oder Maßnahmelogik. KogniFlow schafft einen strukturierten Lebens- und Arbeitsrahmen.

  • Prävention: Stabilität, bevor Situationen kippen.
  • Teilhabe: Menschen können wieder beitragen, wenn der Rahmen passt.
  • Entlastung: weniger Eskalationen, weniger Notfall-Logik.

Mehrwert für Gesellschaft und Standort

Für den Standort entsteht ein konkreter Nutzen:

  • Planbare Auslastung und lokale Wertschöpfung: Handwerk, Einkauf, Dienstleistungen.
  • Sichtbares Praxisbeispiel: Ein Projekt, das zeigt, wie Teilhabe praktisch gelingt.
  • Kooperationspotenzial: Anschlussfähigkeit an regionale Akteure.

Das Säulenmodell

Der Aufbau folgt einem klaren Säulenmodell. Jede Säule kann schwanken – das Gesamtsystem bleibt tragfähig.

  • Fördermittel und Stiftungen
  • Leistungsrechtliche Mittel
  • Eigenerlöse (Think-Tank / Werkstatt)
  • Spenden und Sachspenden
  • Crowdfunding
  • Überbrückungs- und Mischfinanzierungen

Zwei-Schienen-Logik: Verein & Projektstruktur

Für den Start ist ein gemeinnütziger Verein häufig die schnellste Lösung: Spendenquittungen, Community-Aufbau und transparente Module. Parallel kann eine Projektstruktur oder gGmbH sinnvoll sein.

  • Verein: Spenden, Community, sichtbare Module
  • Projektstruktur / gGmbH: Objekt- und Investitionsfinanzierung

Was Stabilität im Alltag finanziert

Wenn die ersten Schritte stehen, braucht es eine ruhige Basis:

  • Wohn- und Teilhabeplätze
  • Therapeutische Räume & kurze Wege
  • Vermietung klar getrennter Bereiche als Liquiditätspuffer
  • Werkstatt, Atelier, Kursangebote
  • Tiergestützte Angebote & Gesundheit
  • Digitale/Think-Tank-Projekte

Wofür Spenden und Crowdfunding konkret stehen

Spenden und Crowdfunding sind Starthebel für sichtbare Bausteine – kein Ersatz für laufenden Betrieb.

Gute Beispiele:

  • Rückzugs-/Time-out-Räume (Reizschutz)
  • Skillräume und Werkstatt-Modules
  • IT-Grundsysteme und Dokumentation
  • Ausstattung für Therapieräume

Was das für Unterstützer:innen bedeutet

  • Planbarkeit: Betrieb statt Dauer-Notbetrieb
  • Transparenz: Klare Budgetblöcke, regelmäßige Updates
  • Schutz der Ruhe: Öffentliche Formate werden getrennt geplant
  • Standortnutzen: Lokale Wertschöpfung, Kooperationen
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Zitat 1 von 1
„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Henry Ford
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4. Aufbau, Standort und Immobilie

Der richtige Ort ist entscheidend: ruhig genug für Reizschutz, aber angebunden genug für Teilhabe. Wir suchen eine Immobilie, die zum Konzept passt – und zeigen hier erste Optionen.

Standort ruhig · angebunden · passend
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KogniFlow braucht den richtigen Ort. Nicht zu laut, nicht zu isoliert – sondern erreichbar, ruhig und gestaltet für die spezifischen Bedürfnisse.

Räumliche Anforderungen

Innen:

  • Wohnplätze für Start: 2–4 Personen (ausbaubar)
  • Separate Arbeitsbereiche (F – Fokus, O – Offen)
  • Rückzugsräume (L – Leben, privat)
  • Küche und Gemeinschaftsbereich
  • Optional: Seminarraum, Büro

Außen:

  • Garten oder Grünfläche (Regeneration)
  • Ruhebereich (ohne Lärm von außen)
  • Optional: Werkstatt, Gartenprojekt

Die ideale Lage

Ruhe (erste Priorität):

  • Ländliche Umgebung oder Stadtrand
  • Nicht an stark befahrenen Straßen
  • Gute Schalldämmung möglich

Anbindung (zweite Priorität):

  • ÖPNV erreichbar (Busse, Züge)
  • Versorgung in der Nähe (Ärzte, Supermärkte, Apotheken)
  • Nicht mehr als 30 Min zu größerer Stadt

Potenzial:

  • Raum für Erweiterung (später mehr Plätze)
  • Ausbau möglich (ohne zu viel Umbruch)

Aktuelle Suche

Wir prüfen mehrere konkrete Standorte in Deutschland:

  • Stickenhofen (Babenhausen): Ländlich, gut erreichbar, Garten vorhanden – in Prüfung
  • Aachen-Region: Weitere Kandidaten in Bearbeitung
  • Offenland: Noch keine Unterzeichnung – wir prüfen sorgfältig

Kriterium: Passung vor Geschwindigkeit. Lieber 6 Monate länger suchen als am falschen Ort starten.

Ausstattung & Anpassungen

Der Standort ist nur der erste Schritt. Dann folgen gezielte Anpassungen:

  • Akustik: Dämmstoffe, Fenster, Türen für Ruhe
  • Licht: Dimmbare LED, kein Flackern (sensitive Beleuchtung)
  • Klima: Gute Lüftung ohne Zugluft
  • Farben & Design: Beruhigend, nicht überreizend
  • Möblierung: Ergonomisch, hochwertig, pflegeleicht

Finanzierung des Standorts

Die Finanzierung ist Teil unseres Gesamtmodells:

  • Kauf oder Miete: Wir prüfen beide Optionen
  • Darlehen: Über Banken oder private Investoren
  • Spenden: Für Umbau und Ausstattung (siehe Kap. 7)
  • Betriebskosten: Durch Finanzierungsmodell gedeckt (siehe Kap. 3)

Zeitrahmen

Phase 1 – Standortsuche: 3–6 Monate (läuft)

  • Besichtigungen, Verhandlungen, Finanzierungscheck

Phase 2 – Kauf/Mietvertrag: 1–3 Monate

  • Vertrag abschließen, erste Planungen

Phase 3 – Umbau & Einrichtung: 3–6 Monate

  • Renovierung, Ausstattung, Schulung des Teams

Start: Idealerweise Frühjahr 2026

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Zitat 1 von 1
„Die Architektur ist das große Buch der Menschheit."
Victor Hugo
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5. Menschliches Kapital

Ein Projekt steht und fällt mit den Menschen dahinter. Hier stellen wir das Gründerteam vor – und zeigen, wer uns unterstützt und mitträgt.

Team kompetent · engagiert · verlässlich
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KogniFlow basiert auf dem Zusammenspiel von fachlicher Kompetenz, praktischer Erfahrung und echtem Verständnis für die Bedürfnisse.

Marc Wald

Rolle: Konzept, Struktur, Technik, Projektverwirklichung

Marc hat KogniFlow von der ersten Idee bis zur tragfähigen Struktur entwickelt. Er bringt jahrelange Erfahrung in systemischer Analyse, Projektentwicklung und IT-Infrastruktur mit.

Kompetenzen:

  • Systemische Analyse & Konzeptentwicklung
  • Projektmanagement & Aufbaulogik
  • IT-Infrastruktur & digitale Tools
  • Finanzierungsmodelle & Tragfähigkeitsplanung

Lida Körner

Rolle: Pädagogik, Begleitung, Alltag, Bewohner:innen-Zentrierung

Lida kennt die Herausforderungen aus eigener Erfahrung – und weiß, was im Alltag wirklich hilft. Sie bringt pädagogische Kompetenz, Empathie und praktisches Verständnis mit.

Kompetenzen:

  • Pädagogik & Begleitung im Alltag
  • Reizschutz & Strukturvermittlung
  • Passung & Aufnahmeprozess
  • Team-Haltung & Kulturentwicklung

Das operative Team

Neben den Gründern bauen wir ein Team auf, das verstehen muss, was Reizschutz bedeutet:

  • Pädagogische Fachkräfte: Mit Erfahrung in Begleitung und Unterstützung
  • Handwerkliche/praktische Fachkräfte: Für Wartung, Garten, Werkstatt
  • Administrative Unterstützung: Finanzierung, Organisation, Dokumentation
  • Bewohner:innen selbst: Als Co-Gestalter:innen des Alltags (nicht nur Nutzer)

Netzwerk & Unterstützer

KogniFlow entsteht nicht im luftleeren Raum. Wir arbeiten mit einem tragfähigen Netzwerk zusammen:

  • Therapeut:innen & Berater:innen: Fachliche Begleitung im Aufbau
  • Beratungsstellen & Verbände: Fachliche Standards & Austausch
  • Leistungsträger & Kostenträger: Finanzierungspartner
  • Stiftungen & Spender:innen: Unterstützung für Investitionen
  • Forschung & Wissensbau: Dokumentation & Lernen

Team-Haltung

Wer bei KogniFlow arbeitet, muss verstehen:

  • Sensibilität ist keine Pathologie: Es ist eine Realität, auf die wir antworten
  • Struktur ist Freiheit: Nicht Einengung, sondern Ermöglichung
  • Grenzen respektieren: Von Menschen, von sich selbst
  • Authentizität vor Professionalität: Echte Präsenz, nicht Rolle spielen
  • Partizipation leben: Menschen sind Gestalter, nicht Klient:innen

Mitarbeit & Bewerbung

Du willst Teil des Teams werden?

Wir suchen Menschen, die:

  • Fachlich fit sind (Pädagogik, Handwerk, Administration)
  • Verstehen, was Reizschutz und Struktur bedeuten
  • Authentisch arbeiten können (nicht bloß professionell)
  • Bereit sind zu lernen (von Menschen mit Unterschiedlichkeit)
  • Die Vision mittragen können

Kontakt: Über die Sektion unten oder direkt per Mail.

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Zitat 1 von 1
„Alleine kann man etwas Großes träumen – gemeinsam kann man es aufbauen."
KogniFlow
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6. Entstehungsgeschichte

Wie entsteht so ein Projekt? Aus eigener Erfahrung – und aus der Einsicht, dass es Menschen gibt, die genau so ein Setting brauchen.

Hintergrund authentisch · reflektiert
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KogniFlow ist nicht aus dem Nichts entstanden. Es ist die Antwort auf eine Frage, die wir jahrelang gestellt haben.

Die Frage

Warum funktioniert Teilhabe für manche Menschen nicht – obwohl sie können?

Nach jahrelanger beruflicher und persönlicher Erfahrung wurde klar: Das Problem ist nicht der Mensch. Das Problem ist das Umfeld.

  • Zu viel Reiz → Überstimulation → Zusammenbruch
  • Zu wenig Struktur → Orientierungslosigkeit → Lähmung
  • Zu viele unausgesprochene Regeln → Missverständnisse → Isolation

Und die klassischen Systeme (Klinik, Arbeitsmarkt, Wohnprojekte) bieten oft nicht das, was wirklich stabilisiert.

Die Einsicht

Es braucht ein Setting, das anders ist.

Nicht ein, das „repariert" oder „therapiert", sondern eines, das trägt.

Ein Ort, an dem:

  • Ruhe nicht Luxus, sondern Standard ist
  • Struktur nicht einengt, sondern befreit
  • Menschen mit ihren Unterschiedlichkeiten verstanden werden
  • Partizipation wirklich möglich ist
  • Menschen ihre Kompetenzen entfalten können

Der Entwurf

Mit dieser Einsicht haben wir angefangen zu zeichnen – nicht auf dem Papier, sondern in der Realität:

  • 2022: Erste Gedanken & Konzeptentwürfe
  • 2023: Systemische Analyse & Finanzierungsmodell
  • 2024: Team-Aufbau, Netzwerk-Entwicklung
  • 2025: Öffentliche Präsentation & Fundraising-Vorbereitung
  • 2026: Standortsuche, Detailplanung, Umsetzung

Das Wichtigste

KogniFlow ist kein Experiment.

Es ist:

  • Die Umsetzung von Erfahrungswissen
  • Ein tragfähiges, professionelles Konzept
  • Geplant mit Geduld und Sorgfalt
  • Bereit für Realität

Es basiert nicht auf Hoffnung, sondern auf klaren Erkenntnissen und konkreten Schritten.

Und jetzt?

Der nächste Schritt ist: Umsetzung.

Das braucht:

  • Den richtigen Standort
  • Die passenden Finanzierungspartner:innen
  • Ein starkes Team
  • Menschen, die verstehen und mittragen

Das sind wir. Jetzt braucht es dich.

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Zitat 1 von 1
„Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
Antoine de Saint-Exupéry
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7. Spendenbedarf und Vorfinanzierung

Wenn du helfen willst: am liebsten ruhig, zweckgebunden und nachvollziehbar – in kleinen, sichtbaren Bausteinen.

Modus Community · Bausteine
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KogniFlow braucht Unterstützung – nicht im stillen Kämmerlein, sondern transparent und zweckgebunden. Jeder Euro zählt.

Was wir brauchen – Startphase

Immobilie & Basisausstattung:

  • Anzahlung oder erste Monatsmieten
  • Möblierung (Betten, Schreibtische, Küche)
  • Reizschutz-Module (Dämmstoffe, Fenster, Licht)
  • Werkzeug & Technik für Betrieb

Rücklagen & Betrieb:

  • 6–12 Monate Betriebskosten (Sicherheit)
  • Personalkosten für Aufbauphase

Wie du helfen kannst

Geldspenden: Direkt oder über Crowdfunding-Kampagnen

  • Kleine Beträge addieren sich
  • Regelmäßige Spenden sind wertvoll
  • Großspenden ermöglichen schnellere Realisierung

Sachspenden: Material, Möbel, Werkzeug

  • Sperrholz, Dämmstoffe, Farben
  • Gebrauchte Möbel (guter Zustand)
  • Fachleute & Handwerker:innen (Stunden)

Crowdfunding – Bausteine

Geplante Kampagnen mit klaren Milestones (transparent & nachvollziehbar):

  • Aktion 1: Reizschutz-Module (Fenster, Dämmstoffe) – 10.000€
  • Aktion 2: Möblierung der Wohnräume – 8.000€
  • Aktion 3: Arbeitsbereich & Ausstattung – 5.000€
  • Aktion 4: Garten & Außengestaltung – 3.000€

Plattformen: Startnext (DE), Betterplace, GoFundMe (International)

Regelmäßige Unterstützung

Patenschaften & Fördermitgliedschaften:

  • Monatliche Spende (ab 5€)
  • Jahresbeitrag (ab 50€)
  • Firmen-Sponsorships (individuell)

Alle Spender:innen erhalten:

  • Transparente Updates (monatlich)
  • Spendenquittung (ab 10€)
  • Nennung im Projekt (optional)

Jede Form hilft

Du kannst:

  • Spenden (einmalig oder regelmäßig)
  • Sachspenden geben
  • Dein Netzwerk teilen (Kontakte zu Partnern, Stiftungen)
  • Handwerk & Fachkompetenz einbringen
  • Das Projekt weitertragen (Familie, Freunde, soziale Medien)

Jede Form ist wertvoll.

Transparenz & Vertrauen

Du willst wissen, wohin deine Spende fließt?

  • Jede Kampagne hat klare Ziele
  • Finanzberichte werden öffentlich gemacht
  • Direkter Kontakt für Fragen
  • Abrechnung & Dokumentation

Dein Vertrauen ist kostbar – wir nehmen es ernst.

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Zitat 1 von 1
„Geben ist seliger als nehmen."
Apostelgeschichte 20,35
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8. Schlusswort

Ein Dank und eine Einladung zur Mitwirkung.

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Danke, dass du die Zeit genommen hast, diesen Weg mit uns zu gehen.

Was KogniFlow ist

KogniFlow ist mehr als ein Projekt.

Es ist ein Versuch, Stabilität für Menschen zu schaffen, die genau das brauchen – Menschen, deren Kraft durch den falschen Rahmen unsichtbar bleibt.

Und es ist ein Angebot an alle, die sehen, dass es so etwas braucht. An Fachleute, Supporter:innen, Freunde, Familie.

Wie du mitwirken kannst

Unterstützen: Spenden, Sachspenden, Crowdfunding

  • Jeder Betrag zählt
  • Regelmäßige oder einmalige Spenden
  • Material & Handwerk

Mitdenken: Feedback, Ideen, Netzwerk

  • Dein Input formt KogniFlow
  • Teile dein Netzwerk
  • Bringe deine Expertise ein

Mitmachen: Fachlich, ehrenamtlich, als Teil des Teams

  • Wir suchen Menschen in vielen Rollen
  • Unterschiedliche Kompetenzen
  • Engagement & Verstehen

Teilen: Weitertragen an Menschen, für die das wichtig sein könnte

  • Familie, Freunde, Kolleg:innen
  • Soziale Medien, Netzwerke
  • Dein persönliches Wort zählt am meisten

Der nächste Schritt

KogniFlow ist noch im Aufbau. Aber:

  • Die Idee ist klar
  • Das Konzept ist tragfähig
  • Das Team ist motiviert
  • Der Weg ist konkret

Mit den richtigen Menschen wird es Realität.

Und wir glaube, dass du eine:r von ihnen sein kannst.

Kontakt & Nächste Schritte

Du möchtest mehr erfahren?

  • Schreib uns eine Mail
  • Melde dich zu Updates an
  • Besuche uns bei Veranstaltungen
  • Folge uns in sozialen Medien

Du möchtest unterstützen?

  • Spende (Bankverbindung unten)
  • Teile das Projekt
  • Britt dein Netzwerk ein

Wir glauben an Passung

KogniFlow ist nicht für alle. Und das ist okay.

Aber für die Menschen, für die es passt – für die ist es vielleicht die Antwort auf eine Frage, die sie lange gestellt haben.

Wenn du glaubst, dass Passung, Struktur und Reizschutz wichtig sind – dann bist du hier richtig.

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Zitat 1 von 1
„Der beste Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist, sie zu gestalten."
Abraham Lincoln